ZaKI.D bringt Künstliche Intelligenz in Duisburger Unternehmen

Foto: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Das Zentrum für angewandte Künstliche Intelligenz Duisburg, kurz ZaKI.D, baut seine Rolle als Innovationsmotor für die regionale Wirtschaft weiter aus. Wie aus einer aktuellen Mitteilung der Stadt Duisburg hervorgeht, ist das Projekt das erste aus Duisburg, das im Rahmen des „5-Standorte-Programms NRW“ gefördert wird. Ziel ist es, insbesondere mittelständische Unternehmen beim Einsatz moderner KI-Technologien zu unterstützen, wobei der Schwerpunkt auf sogenannter Embedded KI liegt .

Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher unterstreicht die Bedeutung des Zentrums für den Standort: „Mit dem ZaKI.D machen wir Duisburg fit für die digitale Zukunft und stärken nachhaltig unseren Wirtschaftsstandort“, betont er .

Gemeinsam mit dem Fraunhofer IMS, der Universität Duisburg-Essen und der KROHNE Messtechnik GmbH arbeitet das ZaKI.D daran, sensorbasierte und eingebettete KI-Lösungen für konkrete betriebliche Anwendungen nutzbar zu machen. Während große Sprachmodelle inzwischen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind, ist Embedded KI in vielen Unternehmen noch Neuland. Dabei liegt gerade in der direkt in Produkte integrierten KI-Technologie erhebliches Potenzial, etwa für Qualitätskontrollen, Logistikprozesse oder die Produktion. Besonders für Betriebe, die bewusst auf Cloud-Lösungen verzichten möchten, eröffnen sich hier neue Möglichkeiten. Das Team des ZaKI.D unterstützt Unternehmen sowohl bei der Identifikation geeigneter Anwendungsfälle als auch bei der praktischen Umsetzung passender Lösungen .

Vor Ort informierten sich auch Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW sowie der Bezirksregierung Düsseldorf über den Fortschritt des Projekts. Präsentiert wurden unter anderem aktuelle Unternehmensprojekte, neue Qualifizierungsangebote der KI Academy sowie die Arbeit des Innovationsinkubators. Anhand konkreter Beispiele wurde gezeigt, wie Embedded KI bereits heute eingesetzt werden kann, etwa bei der Erkennung von Gefahrstoffen, der automatisierten Angebotserstellung, der Bestandskontrolle im Einzelhandel oder in der KI-gestützten Qualitätsprüfung .

Das Thema dürfte auch für zahlreiche Unternehmen im Umfeld der LG Walsum von großem Interesse sein, die als Partner von walsum.news eng mit der lokalen Wirtschaft vernetzt ist und von praxisnahen KI-Lösungen profitieren könnten.

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